- Was hat das mit Mathematik zu tun?
Mathematik ist keine Wissenschaft der Geheimnisse und des verständnislosen Rechnens, sondern „die Wissenschaft von den Mustern“. Daher ist es wichtig, auch schon sehr jungen Schülern Aufgaben anzubieten, die zum Erforschen und Entdecken von Mustern und mathematischen Zusammenhängen auffordern.
Die Vorschüler und Erstklässler der evangelischen Grundschule Schwedt erforschten deshalb zum wiederholten Male diese Muster. Sie entwarfen mit Feuereifer eigene Muster aus Bausteinen, Plättchen, Gummibärchen oder fädelten Ketten aus Perlen oder Riesenbüroklammern auf. Durch diesen leicht verständlichen aktiven Einstieg begannen die kleinen Forscher, sich mit Mustern zu beschäftigen. Danach wurden die entstandenen Muster verglichen.
Wer hat die längste Kette? Beschreibe dein Muster!

Anschließend erhielten die Kinder die Möglichkeit, weiter mit den Materialien zu experimentieren und ihrer Phantasie und Kreativität freien Raum zu geben.
Baue ein Muster nach! Wie könnte das Muster weitergehen? Wo ist im Muster ein Fehler versteckt ?
Die kleinen Forscher hatten viel Freude, die Muster zu bauen, zu erkennen und sie in ihrer eigenen Sprache zu beschreiben und Erklärungsansätze zu formulieren. Die Ergebnisse dieses Vormittages wurden an der Knobelwand ausgehängt und auch von den älteren Schülern bewundert.
Zitat von Tommi Burghard aus der ersten Klasse: „Am coolsten war die Station, bei der ich erkennen musste, welches Farbklötzchen unter der Filmdose versteckt ist“.
Text: Christiana Wendt
11. Mai 2012